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Umwelt Co2 alte Autos neue Autos Reply to this Post Post Reply with Quote Edit/Delete Posts Report Post to a Moderator       Go to the top of this page

Bezugnehmend auf diese News möchte ich mal das Theme Energiebilanz von "Altfahrzeugen" aufgreifen, bzw. die Ökologischen (un)wahrheiten dazu diskutieren.

So stolperte ich doch eben z.B. über dieses:

quote:
27.11.2008
Frage von

Sehr geehrte Frau Rodust,

auch die Kanzlerin hat erkannt das die Belastung der Umwelt ein globales Problem ist.
Monat für Monat werden von Deutschland aus alte PKW in die dritte Welt exportiert. Diese Fahrzeuge, die hier keine umweltverträglichkeit, sprich "Grüne Plakette" mehr bekommen würden dürfen weiter die Umwelt belasten.
Ich beführworte ein "Exportverbot für Fahrzeuge ohne grüne Plakette".
Dies wird die globale Umweltbelastung entlasten.
Wir, die Deutschen, können hierzu einen Beitrag leisten.
Wie stehen Sie hierzu?

Mit besten Grüßen


Die Antwort von
Ulrike Rodust (SPD) Jahrgang 1949 Berufliche Qualifikation Industriekauffrau
Ausgeübte Tätigkeit und Arbeitgeber MdEP

quote:
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Ich kann Ihnen versichern: Klimapolitik ist sozialdemokratische Politik. Wir Sozialdemokraten im Europäischen Parlament setzen uns seit jeher dafür ein, dass Klimapolitik ganz oben auf der politischen Agenda steht. Das haben wir in der Vergangenheit getan, machen es heute und werden es auch in Zukunft tun. Wir dürfen nie aufhören Klimapolitik als oberste Priorität zu begreifen und wir dürfen auch nicht zulassen, ein Ur-Sozialdemokratisches Thema den Konservativen zu überlassen.

Ich stimme Ihnen vollkommen zu: es kann nicht sein, dass alte "Stinker", die in Deutschland nicht mehr fahren dürfen in die Dritte Welt exportiert werden und dort das Klima weiter verpesten. Führende Wissenschaftler und Experten stellen aber auch die Frage nach der Energiebilanz eines Autos, das heißt die Frage nach dem gesamten Energiebedarf von der Produktion bis zur Verschrottung. Sie kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass beim Gebrauch eines Autos während des gesamten Lebenszyklus 40 Tonnen CO2 verbraucht werden und bei Nicht-Benutzung des Autos immer noch 20 Prozent des Wertes in die Atmosphäre geschleudert werden. Nun soll man laut Umweltexperten die Energiebilanz eines Altautos mit einem Neuwagen vergleichen: ist die Differenz des Energieverbrauches gering, sollte man paradoxerweise den Altwagen zu Ende fahren, weil so die Umwelt im Ganzen betrachtet weniger belastet wird. Ist die Differenz sehr hoch, sollte man den Altwagen stilllegen und den Neuwagen anschaffen. Das klingt erstmal befremdend, wird aber von Umweltexperten so argumentiert. Ich denke, dass es wichtg ist, dass man auch diese Darstellung vor Augen hat. Es stellt sich bei diesem Beispiel die Frage nach der Alternative. Natürlich wäre es mir am liebsten, wenn wir gar keine "Stinker" mehr hätten und wir uns dieser "widersprüchlichen" Betrachtungsweise gar nicht erst stellen müssten.

Wie weit die Bundesregierung mit dem Thema "Exportverbot für Fahrzeuge ohne grüne Plakette" ist, kann ich Ihnen aus heutiger Sicht nicht sagen, dazu liegt bislang keine Entscheidung vor.

Ganz klar ist: wir brauchen eine Energiewende. Wir brauchen schon eher gestern als heute CO2 verträgliche Automobile. Das die Automobilindustrie hier in den vergangenen Jahren tüchtig geschlafen und willentlich blockiert hat, sollte vielen von uns bei den laufenden Debatten klar sein. Das Europäische Parlament sieht sich hier weiter in der Pflicht als Motor und Antreiber für eine ambitionierte und ehrliche Klimaschutzpolitik.

Herzlichst,
Ihre Ulrike Rodust


So sind für eine Industriekauffrau wohl alte Autos = Stinker , na Danke.

Das viele die grüne Plakette wegen Staatlichem Kennzeichnungswirrwarr fälschlich nicht bekommen, kein Wort davon.

Auch ist die "Feinstaubemissionsplakette" plötzlich Synonym für Umweltfreundlich... Scheißegal wieviel Co2 dabei in die Umwelt geblasen wird.


Die B12 mit ihren Kat´s sind definitiv keine Stinker und Co2 technisch Topaktuell ( sind ja auch erst 20 und brauchen mit ~1000Kg Eigengewicht oft weniger als Neuwagen )

Quelle: http://www.abgeordnetenwatch.del

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12.01.2009 10:40 lightshark is offline Homepage of lightshark Search for Posts by lightshark Add lightshark to your Buddy List

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Dann haben wir noch das dazu:

Quelle: http://www.hmva.de/pages/news.html

quote:
Betrachtungen über Schweine und alte Autos


Altautofahrer sind Umweltsäue – so will es die Citroën Reklame dem Normalverbraucher weismachen!

Fahrt Ihr auch noch so’ ne alte Dreckschleuder ? Ich ja, und das ist gut so. Die Autoindustrie will dem Bürger einreden, dass alte Fahrzeuge schuld an der Klimamisere sind und mit neuen Autos das Problem zu lösen wäre. „ Schon bei der Senkung der durchschnittlichen Lebensdauer eines Fahrzeuges auf 7,5 (!) Jahre könnten Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 eingespart werden“ dies meint der Präsident des Verbandes der deutschen Autoindustrie (VDA) Matthias Wissmann.

Als einziges wäre dann sicher, dass durch die dann nötigen Neuwagenkäufe Milliarden EURO in die Kassen der Autohersteller und auch des Staates wanderten. Würde das aber dem Klima helfen?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn Kanzlerin Merkel die Runderneuerung des Fahrzeugbestandes als wichtigen Bestandteil der Klimaschutzpolitik bezeichnet.

Stehen aber die älteren Gebrauchtwagen und Motorräder dem hehren Ziel der Klimarettung wirklich im Wege? Sind wir, die wir uns weigern, intakte Fahrzeuge wegzuwerfen, tatsächlich unbelehrbare Umweltsünder? Geht man dieser Frage wissenschaftlich auf den Grund, so stellen wir fest, es ist mitnichten so.

Neue Autos wachsen nicht CO2 neutral auf Bäumen. Diese Erkenntnis machte vor zwei Jahren in den USA Furore, als ein Institut eine Studie veröffentlichte, die sich auf 458 Seiten mit der gesamten Energiebilanz der gängigen Fahrzeugtypen auf dem Markt beschäftigte – und zwar von der Rohstoffgewinnung bis zur Schrottpresse.

Als sehr medienwirksam erwies sich die Folgerung, dass ein Hummer relativ gesehen umweltfreundlicher sei, als ein hybridgetriebener Toyota Prius. Zwar glänzt der Prius mit einem sehr geringen Spritverbrauch mit entsprechend niedrigem CO2 Ausstoß im Betrieb, jedoch werden diese Werte mit dem zuvor nötigen Energieaufwand bei der Herstellung weit übertroffen.

Dem Klima ist es völlig Wurst, ob das CO2 nun aus dem Auspuffrohr oder aus dem Fabrikschlot rauscht. Ein weiteres Handicap sind auch die Batterien des Prius deren wichtigster Werkstoff Nickel zwecks Aufbereitung dreimal um den Globus gekarrt wird. Auch wenn die Betrachtung sicherlich amerikanisch patriotisch geschönt wurde, sind die Ergebnisse nicht ganz von der Hand zu weisen.

Sicherlich fällt es den Herstellern von Kfz nicht ganz leicht, die Gesamtenergiebilanz der Fahrzeugherstellung zu berechnen, da ein ganzes Heer von Zulieferern am Anfang der Kette stehen; dennoch gibt es Versuche in diese Richtung. Volkswagen und Daimler veröffentlichten die

Energiebilanzen für einige umweltfreundlichere Modelle.

Das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie nahm 2007 vier unterschiedliche Fahrzeuge unter die Lupe: Seat Ibiza, Golf 4, Mercedes S-Klasse und VW Lupo; das Ergebnis:

Beim Ibiza fallen ca. 20% des Gesamtenergiebedarfs auf die Herstellung von Fahrzeug und Treibstoffen, beim Golf sind es 22%, bei der S-Klasse 27% und beim Lupo 30%. Diese Werte müssen jedoch interpretiert werden. Bei der S-Klasse sorgt der hohe Treibstoffverbrauch dafür, dass sich der relativ hohe Produktionsaufwand relativiert. Beim Lupo hingegen ist der Fertigungsaufwand energetisch wesentlich geringer, jedoch sorgt der niedrige Spritverbrauch dafür, dass dennoch rund 1/3 der Energiebilanz in den Werkhallen bleibt.

Bei den Beispielen wurde eine Laufleistung von 150.000 km zugrunde gelegt. Mit jedem mehr gefahrenen Kilometer verschiebt sich die Bilanz in Richtung Kraftstoffverbrauch. Bleibt z.B. ein neuer AUDI A8 gleich nach der Auslieferung durch Totalschaden auf der Strecke, so war der ganze Energieaufwand für die Alu-Konstruktionen von Karosse und Aggregaten für die Katz.

Daraus folgt: je länger ein gut gewartetes Fahrzeug im Betrieb bleibt, desto mehr rechnet sich der Herstellungsaufwand für Umwelt und Klima.

Diese Verlagerung des Energieaufwandes und der damit verbundenen Emissionen von der Straße in die Werkhallen ist ein Faktor, der vom Verbraucher nicht oder kaum realisiert wird; über den Benzinverbrauch reden alle, aber über den Stromverbrauch bei in Walzwerken, Gießereien, Kunststoffherstellern und der Autofabrik etc. redet so gut wie niemand! Es wird auch nicht wahrgenommen, dass Deutschlands Kohlekraftwerke in der Mehrheit, und die älteren davon noch zum großen Teil, ziemliche Dreckschleudern sind.

Eine Tatsache, die nie oder selten zur Sprache kommt ist die, dass die „heilbringenden“ Leichtmetalle Aluminium und Magnesium sicht nicht einfach wie Eisen aus einem Brocken Erz rausschmelzen lassen, sondern mit beachtlichen Energieaufwand auf elektrochemischen Wege gewonnen werden; man vergegenwärtige sich dabei , dass eine Aluminiumhütte den Energiebedarf einer Kleinstadt verschlingt!

Wenn nun also ein mediengläubiger Mitbürger der Propaganda der Autolobby glauben schenkt und auf die Idee käme, das Klima zu retten, indem er sein intaktes Altauto entsorgt, so ginge sein Neuwagen mit erheblichem Klimamanko ins Rennen. Denn im Gegensatz zum bereits existierenden Fahrzeug muss der Neuwagen erst mal den Energieaufwand für seine Herstellung ausgleichen, bevor ein Vergleich mit dem alten stattfinden kann.

Citroën wirbt damit „weniger Verbrauch = weniger CO2 !“ Verbraucht ein C3 etwa soviel Energie wie ein Lupo, dann ginge dieses Fahrzeug vergleichsweise mit einer Energie-Hypothek von ca. 25% an den Start. Er müsste folglich um gleichzuziehen auf den ersten 150.000 km 25% weniger verbrauchen als sein Altwagen-Konkurrent.

Die durchschnittliche Fahrleistung der Autos in Deutschland liegt etwa bei 11500 km / Jahr, das heißt, die Aufholjagd dauert dann ca. 13 Jahre. Diese Rechnung funktioniert aber nur, wenn der Neuwagen tatsächlich ¼ weniger Kraftstoff verbraucht und der Altwagen die Chance bekommt, die 300.000 km voll zu machen.

Wenn es sich dabei um Konkurrenten der gleichen Fahrzeugklasse handelt, ist es fraglich, ob der neue den Vergleich gewinnen kann, denn abgesehen von einigen Fortschritten im Dieselsektor sind die durchschnittlichen Realverbräuche nicht wirklich bemerkenswert gesunken..

Die Zeitschrift OLDTIMER-MARKT ließ 2007 fünf Oldies gegen ihre Enkel antreten, wobei kein einziger Neuwagen in der Lage war, die Werte seinen Ahnen zu unterbieten. Am bemerkenswertesten dabei war aber, dass trotz Oldtimer-typischer zahmer Fahrweise kein modernes Auto auch nur annähernd die vom Hersteller im Katalog angegebenen Verbrauchswerte erreichte.

Eine Nachfrage dazu beim VDA ergab: bei Verbrauchsangaben nach dem neuen europäischen Fahrzyklus handelt es sich um rein theoretische Werte, die bei einem genau festgelegten Fahrablauf auf dem Prüfstand ermittelt werden. Zitat VDA: Dies habe mit der Praxis wenig zu tun, was der Autokäufer ja auch wisse. Die EU-Richtlinie sei vor allem geschaffen worden, um Fahrzeuge bei der Kaufentscheidung besser vergleichen zu können.

Hier gibt es beim Käufer erheblichen Aufklärungsbedarf. Bei Umfragen stellte man fest, dass ca. 75% der befragten Autokäufer meinten, die Hersteller wären verpflichtet, Angaben zu machen, die in der Praxis auch erreichbar wären. Eine Klagewelle von sich in die Irre geführt fühlenden Autokäufern veranlasste den Bundesgerichtshof zu der Entscheidung, dass Abweichungen von mehr als 10% Grund für eine Reklamation seien. Der Pferdefuß ist, dass die Abweichung im Einzelfall mittels Prüfstand-Testzyklus nach EU-Richtlinie z.B. bei der BAM bewiesen werden muss. Dieser Test ist aber mit Kosten im vierstelligen Bereich verbunden! Also wieder alles Makulatur.

Bei den Testfahrten vom OLDTIMER-MARKT lagen die Testverbräuche bei moderater Fahrweise rund 13% über den Werksangaben; ein 6 Monate später durchgeführter Versuch der AUTO-BILD ergab Testergebnisse bei 20 getesteten Wagen Verbräche mit durchschnittlich 20% höheren Werten als im Prospekt angegeben. Bemerkenswert hierbei: ausgerechnet drei Hybridfahrzeuge zeigten einen Spritkonsum von 39; 43 und 48% über den Werksangaben!

Dieser festgestellte fehlende Praxisbezug der Verbrauchswerte wird nun aber von der Politik bei Entwürfen für eine CO2 abhängige Kfz-Besteuerung nicht berücksichtigt. Während die CO2 Emission bis aufs Mikrogramm gemessen wird, interessiert es in dem Gremien niemanden, wenn ein Vielfahrer im geförderten Pseudo-Öko-Auto im Jahr 100.000 km abspult, während ein Besitzer eines Young- oder Oldtimers, der sein Fahrzeug nur moderat einsetzt kräftig zur Kasse gebeten werden soll.

Die Umweltgerechte Lösung liegt auf der Hand; die Steuer müsste auf den Verbrauch umgelegt werden, dies im Sinne aller Fahrer von Liebhaberfahrzeugen, Oldtimern Motorrädern und Wohnmobilen, also von Fahrzeugen, die in der Regel nicht gerade riesige Fahrstrecken jährlich abspulen. Experten schätzen, dass der Spritpreis um etwa 10 Cent / Liter angehoben werden müsste, wenn dann im Gegenzug die Kfz-Steuer entfiele. Diesen Schritt jedoch scheut die Regierung wie der Teufel das Weihwasser. Unternehmer mit riesigen Fahrzeugflotten und Nobelkarossen würden Steuererleichterungen verlangen; die umstrittene Pendlerpauschale würde zum unlösbaren Problem; der gewollte Effekt zum Teil wieder verpuffen.

2010, ein Jahr nach der nächsten Bundestagswahl, könnte sich jedoch etwas ändern. Am 11 Juni 2008 hat die Regierung beschlossen, dass die Kfz-Steuer dann der Bund Kassiert, die Länder sollen dann entsprechend Ausgleichszahlungen erhalten. Damit wäre das Hemmnis beseitigt, die Kfz-Steuer auf den Kraftstoffpreis umzulegen. Aus der Sicht der Fahrer von älteren Gebrauchtwagen sowie von Youngtimern ist es gerade die jetzige Besteuerung, die bisher für Ärger gesorgt hat. Die 1997 eingeführte emissionsabhängige Kfz-Steuer entwickelte sich zum Gebrauchtwagenkiller Nr.1.

Hiermit wurde über drastisch steigende Steuersätze das „Verfallsdatum“ älterer Fahrzeuge quasi definiert. Die Grundidee: je älter das Auto, je größer der Hubraum, je höher der vermeintliche Schadstoffanteil im Abgas, desto höher auch die Besteuerung. Jedoch war zu diesem Zeitpunkt, beginnend schon in den frühen achtziger Jahren, der größte Schritt zur Abgasreinigung von

Pkw-Motoren bereits getan; geregelte 3-Wege Kats sorgten immer mehr für eine Reduzierung schädlicher Emissionen von bis über 90%. Das böse erwachen kam dann mit der weiteren Erhöhung der vermeintlichen Umweltsteuern. Obwohl rein technisch die weiteren Schadstoffreduktionen von der Klasse EURO 1 auf EURO 2, dann auf Klasse EURO 3 und EURO 4 rein technisch und mathematisch nur noch marginal sein konnten, wurden die älteren Fahrzeuge mit erheblichen Steuerzuschlägen belegt – sobald die nächste Generation von Fahrzeugen im Schaufenster stand !?

Vorhandene und funktionierende Nachrüstmöglichkeiten erhielten nie die Förderung wie Neufahrzeuge, auch wenn gleichwertige Abgaswerte erreicht wurden; eher wurden Bremsklötze aufgestellt. Es wurden aufwändige Mustergutachten verlangt, die eine Nachrüstung finanziell uninteressant machten. Sollte es etwa sein, dass Schadstoffpolitik in Deutschland eine Politik für die Autolobby ist?

Abschließend noch eine weitere Betrachtung: funktionierende Altfahrzeuge werden ja (zum Glück) nicht gleich verschrottet, wenn sie nun durch pofelbeladene Neukarossen ersetzt werden; nein sie werden in die dritte Welt verfrachtet und exportieren somit ihr Emissionspotential in diese Länder.

Die Abgase, die in Ghana, Indien oder sonst wo aus dem Oldieauspuff geblasen werden, beunruhigen unsere Politiker weit weniger, als die, welche das selbe Altauto hier in Deutschland freisetzte; aber hier würde es den Platz für einen Neuwagen blockieren. Die Abgase jedoch machen sich da überhaupt nichts draus und verteilen sich gemächlich sowieso um unsere blaue Murmel namens Erde.

Also Leute, wenn Ihr nicht einsehen wollt, dass Euer guter 25 Jahre alter Wagen, der immer noch treu seinen Dienst tut, auf den Schrott soll, oder nur noch gut sein soll, für Kalkuttas Straßen, dann tickt Ihr richtig.

Noch ist Konsumverzicht in Deutschland nicht strafbar und rein umwelttechnisch gesehen, darf man seinen guten Gebrauchten statt zweier Neuwagen ruhigen Gewissens doppelt so lange fahren.

In diesen Sinne also bis denn...

Recherchiert und zusammengefasst von Peter



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12.01.2009 11:24 lightshark is offline Homepage of lightshark Search for Posts by lightshark Add lightshark to your Buddy List
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Ein sehr interessanter Text!
Ich finde, dass klingt alles auch sehr logisch und überzeugend.
Der Produktionsaufwand von Neuwagen wird, wenn es um die Umwelt geht, wirklich nirgendswo erwähnt.
Ich denke, wirtschaftliche Interessen sind nach wie vor die treibende Kraft bei der politischen Gesetzgebung - die Umwelt kommt erst weit dahinter. Mit dem Argument des Kraftstoffverbrauchs wird lediglich ein Deckmantel erzeugt, der eine umweltbewusste Politik der KFZ-Hersteller vorgaukeln soll, gleichzeitig aber auch als Argument für den Kauf eines Neuwagens dient. Da dieser Verkauf zum Vorrantreiben der Wirtschaft sinnvoll ist, wird auch kein Politiker die Wahrheit veröffentlichen.
Zusätzlich sind moderne Autos aufgrund jeder Menge von zusätzlichen Merkmalen, z.B: im Bezug auf Sicherheit und Fahrkomfort in ihrer Herstellung wesentlich aufwendiger als z.B. ein einfaches Sunny Coupé.

Die Umwelt hat in der Politik und der Wirtschaft nach wie vor nicht den Stellenwert, der ihr eigentich zusteht.

lightshark, respekt für diesen informativen Text.

PS:
Diese Ulrike Rodust hat von dem, was sie schwafelt, wie üblich gar keine Ahnung.
Es ist erschreckend, wie die Vermarktung von Neuwagen ältere Autos bezüglich Umweltschutz in schlechtes Licht rückt und es ist noch viel schlimmer, wie penetrant sich diese Meinung in den Köpfen der Menschen festbeißt.
Die Abgase aus einem modernen Auto sind immer noch dieselben wie aus unseren alten Autos, die Tatsache, dass das moderne Auto neuer ist, ändert nicht das geringste daran.
Mit einem alten Auto, egal ob KAT oder nicht, egal ob Vergaser oder Einpritzer, wird man ja generell als Umweltschädiger abgestempelt, wobei der Besitzer einer neuen V6-Luxuskarosse als umweltbewusster Fahrer gilt.

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quote:
Original von IceFire
Die Umwelt hat in der Politik und der Wirtschaft nach wie vor nicht den Stellenwert, der ihr eigentich zusteht.


Traurig aber wahr ist, das sich das so schnell auch nicht ändern wird. "Man beißt nicht die Hand die einen füttert." Und solange die Umwelt keine besseren Aufsichtsrats- und Vorstandposten für unsere Politiker zu bieten hat werden sie weiterhin diese bei Automobilkonzernen haben (oder anderen Industrie- und Finanzkonzernen). zwinker
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Klare Worte, klare Meinungen !
Ich bin begeistert, wie schön hier jemand auf den Punkt gebracht hat, dass wir alle für dumm verkauft werden, hintenrum gehoben und geblendet werden sollen.
Super Beitrag !!!
Dankeschön !

Traurig ist nur, dass die Meisten sich nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigen, sich von Politikern zulallen lassen und nicht hinterfragen, welche Ziele die Politik wirklich verfolgt !
Diesen Artikel sollte jeder "umweltbewusste" Fahrzeughalter lesen !

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Ja sehr interessante Artikel.Auch die dort angespochene Vergleichsfahrt alt gegen neu aus der Oldtimer-Praxis war damals sehr interessant,habe das Heft auch gelesen.
Die Sache mit der Gesammtenergiebilanz klingt einleuchtend.
Aber leider wird das Thema in der breiten Öffentlichkeit totgeschwiegen.Ebenso totgeschwiegen wird das es Feinstaubmäßig keinen Unterschied macht ob ein Auto keinen Kat,Euro 1,oder Euro 5 hat....

Ja wir werden alle für dumm verkauft und die meißten Leute machen mit...kaufen einen neuen Opel,haben ein beruhigtes(grünes)Gewissen und fliegen im Urlaub zum Treking nach Neuseeland oder mal eben in die Dom.Rep.
Da kommen wir wieder zum Thema Gesammtenergiebilanz,den mit der Energie des einen Urlaubsfluges kann ich wahrscheinlich 5 Jahre lang jedes Wochenende mit meinem "Stinker" an die Ostsee fahren.

eigentlich eine sehr traurige Geschichte....das ist Deutschland!!!!

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Noch ein Interview mit einem Duisburger Professor zum Thema "Verschrottungsprämie"

quote:
Experte: Abwrackprämie hilft Daimler & Co. nicht

Duisburg (dpa) - Die Überlegungen der Großen Koalition, den Absatz von Neuwagen mit einer Abwrackprämie anzukurbeln, bringen nach Einschätzung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer so gut wie keine Vorteile für deutsche Hersteller. Der Professor an der Universität Duisburg-Essen erläuterte seine Meinung am Dienstag in einem dpa-Interview:

Hilft die geplante Abwrackprämie wirklich der deutschen Automobilindustrie und ihren Zulieferern?

Dudenhöffer: «Die Abwrackprämie bringt für die Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie im Prinzip gar nichts. Vielmehr ist die Abwrackprämie ein Konjunkturprogramm für die Autowerke in Rumänien, Tschechien oder Italien, finanziert aus deutschen Steuergeldern. Bei den mit Kurzarbeit bedrohten Werken bei BMW, Mercedes, Audi oder Porsche wird die Abwrackprämie keine einzige Stunde Kurzarbeit einsparen. Bei VW, Opel und Ford in Deutschland bleibt die Wirkung ebenfalls sehr überschaubar. Die Steuern der 750 000 Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie und der Autobauer und Zulieferer in Deutschland werden damit schon kurios angelegt. Die Gewinner sind die Hersteller von preisgünstigen und kleinen Autos. Bei einem 10 000 Euro teuren Auto erhält der Käufer durch die Abwrackprämie einen Rabatt von 25 Prozent. Da kann man am ehesten einen Kaufeffekt vermuten. Aber fast 90 Prozent der Autos unter 10 000 Euro kommen von den Importeuren.»

Kauft jemand, der ein neun Jahre altes Auto fährt, tatsächlich einen Neuwagen eines deutschen Herstellers ?

Dudenhöffer: «Die Fahrer von neun Jahre und älteren Fahrzeugen kaufen überwiegend Gebrauchtwagen oder preisgünstige Kleinwagen. Und die kommen aus Osteuropa, Italien oder Frankreich. Etwas profitieren könnte allenfalls Ford mit dem Fiesta und Focus und VW mit Polo oder Golf und Opel mit Corsa und Astra. Aber die richtigen Gewinner sind die Dacias, Hyundais, Chevrolets, Suzukis und Fiats.»

Vor allem die deutschen Premiumhersteller bieten manche Modelle an, die mehr von Firmen und Vermietern gekauft werden als von Privatleuten. Könnte die Prämie dem wichtigen Flottengeschäft helfen?

Dudenhöffer: «Im Firmengeschäft wird mit der Abwrackprämie kein einziges Auto verkauft. Also Fehlanzeige für Audi, BMW, Mercedes, Porsche. Und genau die könnten zusätzliche Nachfrage gebrauchen.»

Was wäre aus Ihrer Sicht sinnvoller als die Abwrackprämie ?

Dudenhöffer: «Viel wichtiger wäre gewesen, die CO2-Steuer jetzt endlich zu bringen. Viel besser wäre, eine Abschreibungserleichterung gewesen, denn davon würden direkt die Firmenwagenbestellungen profitieren und damit die Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie.»


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Auf geht's! ... übermorgen ist bald schon vorgestern.
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Na da können wir wenigstens nen schönen Rabatt für einen neuen Smart rausschinden. großes Grinsen

Oldietechnisch ist die Regelung natürlich Kacke...

Jetzt gehen noch mehr Oldies auf´n Schrott, weil es sich dann u.U. lohnender darstellt als günstig an Sammler zu verkaufen...

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15.01.2009 10:19 lightshark is offline Homepage of lightshark Search for Posts by lightshark Add lightshark to your Buddy List
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Bei Wikipedia findet sich auch ein relativ brauchbarer zum Teil ebenfalls kritischer Artikel zu dem Thema,mit etlichen weiterführenden Links.
Umweltprämie Wikipedia

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***Abstaub***

Da spätestens nach ein paar Jahren, viele ihre Autos verkaufen, hab ich den Thread mal wieder rausgezogen, da ja aktuell wieder einige das Fahrzeug wechseln wollen.

Deswegen hab ich auch langsam echt keine Lust mehr mich an fremden Autos abzurackern, nur damit die dann eh verkauft werden. böse

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02.03.2009 11:06 lightshark is offline Homepage of lightshark Search for Posts by lightshark Add lightshark to your Buddy List
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Hallo,
die Wegwerfmentalität wir ja noch schlimmer,seit es diese doofe Abwrackprämie gibt,
wie schon gechrieben wurde,
geht nicht jeder B12 Besitzer den normalen Wartungspflichten nach,
das habe ich auch schon an "Lena" gesehen (Rest im "Lena" Thread),
und da ich in diesem thread meinen Nick gelesen habe,
schreibe ich nun auch hier rein,

ja sicher wollte ich "Linda" "entsorgen",
weil ich

1. Kein Geld habe/hatte um in eine Werkstatt zugehen

2. Nach "Linda"'s vorerst letztem Werkstattaufenthalt,ich kaum einer Werkstatt mehr traue

3. Ich in meiner Lehre es mit keinem B12 und N13 zu tun hatte

4. GTI Motoren ja seltener werden und somit bei einigen auch teurer

5. Ich keinen Platz habe,einen GTI Motor komplett zu Zerlegen und "Generalüberholen"

6. Ich kein Spezialwerkzeug habe um einige Sachen zu machen

7.Ich nicht so tolerante Eltern habe,wie einige hier(TeVator und IceFire sollten wissen was ich meine fröhlich )

8.Ich kein Werkstatthandbuch für meine 2 B12 mehr finde


Da ich aber von einigen einen Guten zuspruch bekommen habe,was "Linda" angeht (besonderen Dank hier an lightshark beim JCC Treffen 08 ) werde ich "Linda" auf jeden fall behalten (bei "Lena" überlege ich es mir erstmal noch unglücklich )

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Original von lightshark
... Deswegen hab ich auch langsam echt keine Lust mehr mich an fremden Autos abzurackern, nur damit die dann eh verkauft werden. böse


Das ist verstaendlich!
Marcus, Du gibst ja da auch immer Dein "Herzblut" rein.

Die Abwrackpraemie ist fuer mich ein ganz rotes Tuch.
Abgesehen von den unzaehligen Spitzbuben, die sich hier die Taschen voll machen koennen und auch werden, finde ich die Abwrackpraemie umwelttechnisch ein Irrsinn!
Wegwerfen/Verschrotten wird belohnt. Und wir wissen ja auch, dass der Erhalt wird bestraft.
Aber was soll man machen? keule
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Deswegen hab ich auch langsam echt keine Lust mehr mich an fremden Autos abzurackern, nur damit die dann eh verkauft werden. böse


Ja, das ist wirklich verständlich!
Ich kann das auch nur bedingt nachvollziehen, was andere mit ihrem B12 vorhaben. weißnix

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Original von TeVator
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Deswegen hab ich auch langsam echt keine Lust mehr mich an fremden Autos abzurackern, nur damit die dann eh verkauft werden. böse


Ja, das ist wirklich verständlich!
Ich kann das auch nur bedingt nachvollziehen, was andere mit ihrem B12 vorhaben. weißnix


hmmm...ich laß meinen in der Garage stehen...hab schiß daß irgend nen Depp mir den zusammenfährt...aber vom stehen werden die Autos halt auch nicht besser... idee

Pattsituation Augenzwinkern

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Original von Sascha
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Original von lightshark
Deswegen hab ich auch langsam echt keine Lust mehr mich an fremden Autos abzurackern, nur damit die dann eh verkauft werden. böse


Ja, das ist wirklich verständlich!
Ich kann das auch nur bedingt nachvollziehen, was andere mit ihrem B12 vorhaben. weißnix


hmmm...ich laß meinen in der Garage stehen...hab schiß daß irgend nen Depp mir den zusammenfährt...aber vom stehen werden die Autos halt auch nicht besser... idee

Pattsituation Augenzwinkern


Ich fühe mich mit dem Tread irgendwie stark angesprochen Augenzwinkern

Deswegen mal meine 50 cent dazu

das ist ja meine momentane Situation .. anbet

Da ich Luder "zu wenig" fahre .. würde ich eben ihn lieber abgeben .. gemacht is ja auch von mir mehr als genug Augenzwinkern

Und Thema entsorgen .. oder Geldmachen oder Verschrotten ..

NIEMALS ..

Ich möchte lediglich das es Luder gut geht und ihn auch nur AUSSCHLIESLICH club intern wertergeben wollen !!!

Er steht nun mal in KEINER Garage und wird vom stehen auch nicht besser ..

( zwei mal waren schon die Sattel fest )

soviel dazu ...
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ich fühle mich angesprochen geschockt
ich bin grade dabei meinen 91er nissan 100nx vergaser komplett zu zerlegen und zu entsorgen, was nicht weiter verwertet werden kann. jaaa... nix abwrackprämie. ich stell mir aus meinem wagen, der nur mit immensen aufwand hätte wieder aufgebaut werdne können ersatzteile weg und zerflexe den rest fürs altmetall. warum? weil ich einen doch recht seltenen 100nx sr mein eigen nenne. den hab ich mir vor knapp 2 jahren geholt um ihn wieder herzurichten (er war def. im besseren zustand). und daher hatte ich mich entschieden meinen alten vergaser zu "vernichten".

als alltagswagen fahre ich ja einen suzuki sj413... auch dieser soll in den genuss kommen erhalten zu werden (weiss schon was als dailydriver nachfolger kommt - nur noch nicht wann). und ich kann mir vorstellen dass ich für den sj dann auch auf teile aus geschlachteten zurückgreifen werde.

insgesamt muss ich feststellen, dass bei den japanern aus den 80ern/90ern heute nur sehr begrenzt dran gedacht wird, ob diese auch unseren kindern/enkeln... noch erhalten bleiben...

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gruss chris
100NX:1993 |SJ413:1987| QekJunior:1977
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Ein schwieriges Thema.
Die "ey geiles Cupe mit einem Jahr TÜV" mal eben so Verheizer gibt es sicherlich und die sollten sich vielleicht auch mal ein paar Gedanken dazu machen was sie da eigentlich tuen.
Mein Alto hat momentan auch etwas Reperaturstau weil ich nicht ganz genau weiß ob ich ihn behalte und falls ich ihn verkaufe werde ich sicher nicht vorher noch 400€ reinstecken ihn im April neu Tüv"en um ihn dann im Mai für für 423,38 bei eBay zu verschachern.Ich bin bestimmt niemand der mal eben was wegwirft,aber leider kann ich auch nicht alles behalten.Man kann sowas nicht allgemein Verurteilen,man müßte dazu die Hintergründe wißen,manchmal geht es halt einfach nicht mehr.
Und dan wäre ich froh wenn mein Suzuki weiterlebt und sei es nur als Ersatzteilspender.
Prinzipiell denke ich jedoch schon das wenn man bewußt einen altes Auto fährt es auch erhalten sollte.Eigentlich gilt das sogar für alle Fahrzeuge,den der "normale" Gebrauchtwagen von heute ist ja schließlich auch in 10 Jahren ein Jungtimer.
Aber ich finde eigentlich es spricht nichts dagegen solch ein Auto auch im Alltag zu nutzen.Das hat ja erstmal nichts mit verheizen zu tuen,solange man sich darum kümmert.
Auch finde ich es legitim ein Auto zu schlachten wenn es nicht mehr anders geht grade mit dem Hintergedanken damit ein besseres zu retten,den Teilweise sind Ersatzteile ja neu garnichtmehr oder nur zu absurden Preisen zu bekommen.Hier greift so eine Art Evolution,der stärkere gewinnt halt.
Einfach wegstellen ist ja auch nicht die besste Lösung,es wurde hier ja schon richtig angesprochen,davon wird ein Auto auch nicht besser.Es gibt genug "Liebhaberfahrzeuge" die nach jahrelanger Lagerung (zum Teil im Freien) letztendlich total verotet bei eBay oder auf Mobile landen.Oft sehe ich solche Anzeigen und denke mir:"Junge warum hast du den Wagen nicht vor fünf Jahren an jemanden verkauft der ihn fahren wollte.vielleicht wäre er noch drei Jahre gelaufen und dann als hätte er als Ersatzteilspender noch gute Dienste geleistet...nun aber ist er wirklich nur noch Schrott..."

Es gibt da so viel hin und her,für und wieder und wie man es macht ist es falsch,wirklich ein schweres Thema. hmmm

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Hilfe,mein Alto läuft nur auf drei Zylindern!!! Schraub
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Original von Suzuki
...
Die "ey geiles Cupe mit einem Jahr TÜV" mal eben so Verheizer gibt es sicherlich und die sollten sich vielleicht auch mal ein paar Gedanken dazu machen was sie da eigentlich tun.
...


Gedanken machen ? LOL
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03.03.2009 20:08 B12-Axel is offline Send an Email to B12-Axel Homepage of B12-Axel Search for Posts by B12-Axel Add B12-Axel to your Buddy List
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Ich verrechne gerade mal die von Marcus genannten
ca. 20 Tonnen Co2 für die Produktion eines Autos.
mit den bei der neuen KFZ-Steuer steuerfreien 120 g CO2/km:
166.666 km

Die Produktion eines Autos erzeugt also fast ebenso viel CO2, als dieses Auto in seinem Leben mit seinen Abgasen erzeugt. Dies habe ich mir zwar schon so gedacht, aber noch nie so klar gesehen.
Es lebe die Abwrackpraemie ! autsch
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06.03.2009 23:51 B12-Axel is offline Send an Email to B12-Axel Homepage of B12-Axel Search for Posts by B12-Axel Add B12-Axel to your Buddy List
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Die Abwrackprämie soll ja auch kein Beitrag zum Umweltschutz sein, sondern eine Unterstützung für die Automobilhersteller.
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